5 facts about…Do’s & Dont’s beim Bewerbungsverfahren

Auf dem Weg bis zu eurem „Traumjob“ gibt es viele kleine Stolpersteine und Fettnäpfchen zu überwinden. Vom ersten Step, also der Bewerbung, bis hin zum 1. Arbeitstag haben wir ein paar Do’s & Dont’s beim Bewerbungsverfahren sowie einige Tipps für euch zusammengefasst.

Fact 1 – Das Anschreiben

Das Bewerbungsschreiben ist der erste Eindruck, also eine Art “Werbung in eigener Sache”, die ihr eurem potenziellen Arbeitgeber vermittelt. Indem ihr z.B. die Schriftfarbe ähnlich der des Logos des Unternehmens wählt, deutet ihr suggestiv an, schon dazuzugehören. Die Hintergrundfarbe eures Fotos sollte farblich passen, denn so wirkt das Gesamtbild professioneller und eure Bewerbung wie aus „einem Guss“. Auch die Reihenfolge der Dokumente ist zu beachten: Anschreiben → Deckblatt → Lebenslauf → Zeugnisse → Referenzen u. Arbeitsproben (sofern für Job relevant). Bei mehr als fünf Jahren Berufserfahrung ist kein Schulzeugnis mehr beizufügen (max. das Hochschul- oder Ausbildungszeugnis). Fehler, die unbedingt zu vermeiden sind, sind Flüchtigkeitsfehler, denn ab drei Fehlern fliegt eine Bewerbung in der Regel raus. Ebenso ist der falsch recherchierte oder falsch geschriebene Ansprechpartner ein No-Go. Hier findet ihr ein Ranking der 10 größten Fehlerquellen, die eurer Bewerbung das Genick brechen können.

 

Fact 2 – Der Dresscode

Natürlich ist die richtige Kleidung auch immer eine Frage des jeweiligen Jobs und ob Man(n) sich unbedingt zu 100% an die Anzug-Knigge halten muss, sei auch mal dahin gestellt. Trotzdem gibt es einige Regeln, an die ihr euch beim Vorstellungsgespräch halten solltet. Die Rocklänge bei Frauen sollte nie vorher, als eine Handbreit über dem Knie enden, Laufmaschen machen keinen guten Eindruck und Absatzschuhe sollten max. 5 cm hoch sein. Männer sollten weiße Socken meiden und auch Hochwasser-Hosenbeine machen keinen gepflegten Eindruck. Eine Krawatte endet immer genau über dem Gürtel und die Farbe von Gürtel und den (geputzten) Schuhen sollten aufeinander abgestimmt sein. Ein kleiner Tipp: Ihr könnt durch den psychologischen Effekt des Farbcodes einiges aussagen. So steht z.B. blau für Seriosität, grau für Erfahrung und Eleganz, braun wirkt solide und neutral, schwarz hingegen wirkt sehr autoritär und kraftvoll ebenso wie rot. Deswegen sollten rot und schwarz eher in Maßen in eurer Kleidung zu finden sein.

 

Fact 3 – Das Vorstellungsgespräch

Innerhalb der ersten 30 – 100 Sekunden entsteht nur durch eure Körperhaltung, Kleidung, Aussehen, Mimik und Gestik, bereits der erste und vor allem bleibende Eindruck. Allein das kann einem schon die Knie weich werden lassen. 😉 Aber keine Panik, denn ihr habt durch die Einladung zu einem Gespräch bereits die erste Hürde geschafft und das Unternehmen mit eurem Anschreiben und Lebenslauf überzeugt. Nun geht es um den persönlichen Eindruck und ganz wichtig, nicht um einen mündlichen Vortrag der schriftlichen Bewerbung. Ein paar einfache Regeln, die ihr euch merken solltet sind:

  1. Der Ranghöchste reicht zuerst die Hand.
  2. Blickkontakt halten.
  3. Hand nicht schütteln, nur beherzt drücken.

Der Personaler möchte im Gespräch herausfinden, ob ihr zum Team passt, ihr am Unternehmen interessiert seid und wie ihr in stressigen Situationen reagiert (z.B. durch Brainteaser). Er wird in der Regel auch prüfen, ob ihr wisst, worum es in eurem zukünftigen Job geht. Je mehr ihr im Vorfeld über das Unternehmen in Erfahrung bringt, umso sicherer werdet ihr auftreten. Überlegt euch Fragen, denn das zeigt unmissverständlich, dass ihr Interesse habt. Und nur wer vorher viel recherchiert, hat auch Fragen. 😉

 

Fact 4 – Probearbeiten

Sofern ihr Fact 1 & 3 erfolgreich gemeistert habt, kann es sein, dass ihr zum Probearbeiten eingeladen werdet. Das ist nicht die Regel, kommt aber immer öfter vor. Und anstatt diese „Einladung“ als Ausbeutung zu sehen, solltet ihr euch freuen. 🙂 Denn ein Probearbeiten bedeutet auch eine tolle Chance und Möglichkeit euren zukünftigen Arbeitgeber, die neuen Kollegen und die Arbeitsatmosphäre kennenzulernen. Denn nicht nur der neue Arbeitgeber soll von euch überzeugt sein, vor allem ihr solltet euch sicher sein und wohlfühlen. Neben Pünktlichkeit und einem gepflegten Erscheinungsbild könnt ihr beim Probearbeiten durch Engagement, Interesse und einem respektvollen Umgang mit den Kollegen zeigen, was euch auszeichnet. Tretet trotz aller Nervosität ruhig selbstbewusst auf und versucht nicht euch zu verstellen. Auch private Gesprächsthemen haben dort (noch) nichts zu suchen (wirkt sehr unprofessionell) und euer Smartphone sollte auch in der Tasche bleiben, egal wie „modern“ das Unternehmen ist.

 

Fact 5 – Der 1. Arbeitstag

Trotz aller Aufregung vor dem ersten Arbeitstag solltet ihr eure Erwartungen ein bisschen herunterschrauben. Um ein bisschen entspannter in den Tag zu starten, hilft es manchmal auch den Vortag zum Entspannen zu nutzen. Macht ein bisschen Sport oder Wellness oder geht in ein gutes Restaurant, gönnt euch einfach ein bisschen was.

Am ersten Tag geht es meistens vorrangig darum, die neuen Kollegen kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen, seinen Arbeitsplatz einzurichten und eine Checkliste für benötigte Unterlagen und Organisatorisches zu machen. Sicherlich wird erwartet, dass ihr euch kurz vorstellt, also überlegt euch ruhig schon vorher, was ihr über euch erzählen möchtet. Beim ersten Kontakt mit euren Kollegen, solltet ihr interessiert sein, vor allem Fragen stellen aber nicht zu viel erzählen. Das wirkt oft anstatt selbstbewusst eher arrogant. Auch Fragen wie Auszahlung des Gehaltes, Urlaub oder die Arbeitszeit in den ersten Tagen solltet ihr vermeiden. Im Großen und Ganzen gilt: Nicht Abkapseln, sondern Aktivität zeigen. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. 🙂

 

Foto: Colourbox.de

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