Tschüss Deutschland! – Hola Espana!

Blog aus Alicante, Spanien von Anton Ha:

Der Erste Tag ins Auslandssemester

4 Uhr morgens aufstehen und ab zum Flughafen. Das Ziel ist Alicante, Spanien. Aber ich bin nicht alleine, meine Kommilitonen Frie und Felix haben das gleiche Ziel. Keiner von uns weiß, was uns erwartet. Auf der einen Seite Sonne, Strand und Meer, auf der anderen Seite haben wir keine Wohnung und wir kennen unseren Stundenplan nicht. Die größte Angst ist jedoch die Sprachbarriere, alle hatten zwar Spanisch Unterricht, aber reicht das? Das sollte im laufe des Tages beantwortet werden.

11 Uhr ist Ankunft in Alicante. Aber wer holt uns eigentlich ab? Nachdem wir die Koffer eingesammelt haben, sehen wir einen Mann, der ein Blatt mit unseren Namen hochhält. Wir folgen ohne große Fragen. Ist das unser Betreuer? Es stellte sich schnell heraus, dass es nur der Taxifahrer ist. Er fährt uns zur Fundesem Business School.

Die Sonne ist da, aber es ist nicht sonderlich warm (14°C) und vom Strand oder Meer war noch nichts zu sehen. In der Uni begrüßt uns eine ältere Dame, aber auch sie ist nicht unsere Betreuerin. Die Kommunikation fällt uns schwer, weil sie nur Spanisch spricht. Sie tätigt einen Anruf, damit wir uns mit einer Maklerin treffen können, um uns eine Wohnung anzuschauen. Spätestens bei der Wohnungsbesichtigung wird uns die spanische Gelassenheit demonstriert. Die Wohnung hat ein Wohnzimmer, drei Schlafzimmer, eine kleine Terrasse und sogar ein Swimmingpool gehört zum Gebäudekomplex. Nach der genauen Besichtigung sitzen wird mit großen Fragezeichen am Esstisch mit der Maklerin. Sie zückt zunächst ein leeres Blatt Papier und schreibt unsere Namen, Daten und Preise drauf. Sollte das unser „Mietvertrag“ sein? Wir fühlen uns unsicher, da nicht alle Fragen beantwortet sind. Sie versteht uns genauso wenig, wie wir sie. Daher beschließen wir zurück zur Uni zu gehen um uns Hilfe zu holen.

Wo sind wir bloß gelandet? Schwere Koffer, kein Ansprechpartner und keine Wohnung. Das sollte aber endlich alles gelöst werden. Wir treffen nämlich unseren Betreuer Jesus Munoz. Wir erklären ihn unsere Situation (auf Englisch), worauf er uns mit einem sympathischen Lächeln und dem Satz: „Don’t worry about it, we will figure it out“ schnell beruhigt. Nachdem alle Fragen geklärt sind, ist eine große Erleichterung in unseren Augen zu sehen. Um 16 Uhr fing auch schon unsere erste spanische Vorlesung an.

22 Uhr, die Vorlesung ist vorbei. „Ich bin einfach nur erschlagen!“ erzählt mir Frie. Zum Glück sind wir zusammen unterwegs. Auf dem Weg in die Wohnung machen wir einen kurzen Abstecher in einer Tapas Bar und fallen anschließend tot müde ins Bett.

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