Auslandssemester Taiwan – Teil 1/3

Liebe Kommilitonen und Blogleser von PFH Inside,

wir wollen uns kurz vorstellen. ­čÖé Wir sind Max, Philip, Johanna und Niklas und studieren General Management und Business Administration an der PFH G├Âttingen. Wir haben gerade das 5. Semester hinter uns und haben uns dazu entschieden, Uni-Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Wir sind nun ein paar Tage in Taiwan und wollen gerne unsere Eindr├╝cke und Erfahrungen vom Anreisetag mit euch teilen.

Vorab wurde uns oft die Frage gestellt, warum wir uns denn nun genau f├╝r Taiwan entschieden haben. Ganz ehrlich? Wir wissen es selbst nicht so genau. Die PFH bietet ihren Studenten die M├Âglichkeit in nahezu jedem Land dieser Welt zu studieren. Wir wollten ein komplett anderes Leben in einer fremden Kultur kennenlernen und daf├╝r schien uns Asien besonders gut geeignet zu sein. Daher haben wir unsere Wunschliste auf Taiwan, Japan und China reduziert. Letztlich bekamen wir die Zusage f├╝r unseren Erstwunsch Taiwan. Hier m├╝ssen wir vor Ort auch keine zus├Ątzlichen Studiengeb├╝hren zahlen. F├╝r die Anreise k├Ânnen wir alle, ohne Werbung machen zu wollen, Emirates sehr empfehlen. Wir sind an unterschiedlichen Tagen angereist, dennoch waren alle unsere Fl├╝ge ├╝berp├╝nktlich und wir hatten keine Probleme mit Gep├Ąck, Visum, Beinfreiheit, etc. Zudem war es paradoxerweise auch noch die g├╝nstigste Verbindung. Besonders Max ist seit neustem gro├čer Emirates-Fan, da er direkt ein Upgrade in die Business-Klasse bekommen hat und dementsprechend bei der Ankunft ├╝berdurchschnittlich erholt war – no comment on that. ­čśë

Angekommen am Freitagabend am Flughafen in Taipeh, wurden wir sehr nett von unseren Tunghai-University Buddys empfangen. Es hat sich allein schon in den ersten Tagen ausgezeichnet, an dem Tunghai-Buddy-Programm teilgenommen zu haben. Dadurch wurde uns bereits in Deutschland eine einheimische Studentin an die Hand gegeben, die wir per WhatsApp mit Fragen bombardieren durften. Das ist auf jeden Fall zu empfehlen, da sie auch Bilder schicken konnte bez├╝glich eines Treffpunktes oder deren Outfits. Vor Ort hat sie uns auch direkt mit einem Handyvertrag ausger├╝stet, wodurch wir bereits schon am Flughafen gl├╝ckliche Nutzer von unbegrenztem Datenvolumen mit LTE-Geschwindigkeit wurden. Wir glauben, dass jeder von uns auch in Deutschland Highspeed-Internet im ganzen Land und in jeder Gasse zu sch├Ątzen w├╝sste! ­čÖé

Bevor es dann mit dem Bus in das 140 km entfernte Taichung ging, lernten wir die anderen internationalen Studenten kennen – oder leider auch nicht. Wir waren die einzigen nicht-Asiaten in der Gruppe und bekamen schnell die sehr sch├╝chterne Art der Asiaten zu sp├╝ren. Zudem war die Sprachbarriere doch sehr deutlich. Demzufolge wurde auf der Fahrt nach Taichung haupts├Ąchlich chinesisch gesprochen. Trotz des etwas holprigen Starts wurde uns dennoch sehr schnell klar, dass die Taiwanesen extrem freundlich, herzlich und hilfsbereit sind und uns bei allen Kleinigkeit direkt weitergeholfen haben. Gr├Â├čtenteils fand die Kommunikation nur ├╝ber Hand, Fu├č und ein nettes L├Ącheln statt, trotzdem haben wir uns auf Anhieb verstanden. Das war eine sehr sch├Âne Erfahrung.

Eine Abenteuerreise war auch, unser Hostel f├╝r die erste Nacht zu ausfindig zu machen, denn den korrekten Weg im Dunkeln zu finden und die Stra├čenschilder nicht lesen zu k├Ânnen, stellt schon eine gewisse Herausforderung dar. Hinzu kam der Umstand der eintretenden Ersch├Âpfung, da wir zu diesem Zeitpunkt auch schon 30 Stunden wach waren. Zum Gl├╝ck zeigten uns unsere Buddys den abenteuerlichen Weg zum Hostel. So etwas wie Gehwege und Verkehrsordnungen gibt es in unserem Distrikt nur auf dem Papier. Es ist also normal, die Stra├če als Fu├čg├Ąnger mit zahlreichen Rollern zu teilen. Im Hostel angekommen waren wir ziemlich ├╝berrascht, wie sch├Ân es dort ist, da die gesamte Umgebung im Kontrast zum Hostel doch sehr belebt und einfach wirkte. Das von au├čen eher schlicht aussehende Geb├Ąude war stilvoll mit Palettenm├Âbeln eingerichtet und auch die Gastfreundschaft war hervorragend. Wir f├╝hlten uns im europ├Ąischen Stil direkt sehr wohl. Zudem ├╝berzeugte die Unterkunft durch Sauberkeit, frisch bezogene Betten, abschlie├čbare Wertschr├Ąnke und die zentrale Lage. Zuletzt fehlte nur noch ein gutes Abendessen um den Tag ausklingen zu lassen. Leider hatten wir bis dato noch keine „Locals“ kennengelernt und wollten nicht direkt am ersten Abend an der Stra├če auf dem Nightmarket einkehren, denn mit dem ersten Kulturschock in Verbindung mit den angebotenen Speisen hatten wir doch noch etwas zu k├Ąmpfen ­čśÇ Deswegen haben wir auf T├╝tensuppe mit hei├čem Wasser zur├╝ckgegriffen. Keine Delikatesse, allerdings kann sie direkt im Laden erworben, zubereitet und verzehrt werden und das zu einem Preis von unter einem Euro. ­čÖé

Wir freuen uns schon auf die ersten Unitage und den einkehrenden Alltag und werden diese Erfahrungen nat├╝rlich gerne mit euch teilen, falls ihr Lust darauf habt. ­čśë

Liebe Gr├╝├če aus Taiwan!

Max, Philip, Johanna und Niklas

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