Five facts about…Motivation

Das Jahr ist noch frisch und doch ertappen wir uns bei schlechten Angewohnheiten, die wir eigentlich längst ablegen wollten. Gerade in der kalten Jahreszeit haben viele Menschen mit mangelnder Motivation und akuter Unlust in Bereichen wie Bewegung, Ernährung oder auch dem Studium zu kämpfen. Wir haben deshalb für euch recherchiert und einen 5-Punkte-Plan für mehr Motivation und Willensstärke zusammengestellt. Also Ärmel hochkrempeln und los geht’s! 🙂

Fact 1 – Motivation beginnt im Kopf

Es ist eigentlich ganz einfach: Um Ziele zu erreichen oder Veränderungen umzusetzen müssen wir uns zunächst selbst davon überzeugen, dass das genau das Richtige für uns ist. Am besten beobachtest du einmal deinen inneren Dialog zu einem bestimmten Thema. Welche Argumente hast du dagegen und welche dafür? Versuche die positiven Aspekte deines Vorhabens in den Vordergrund zu rücken. Einige Menschen schreiben sich zum Beispiel sogenannte Affirmationen auf:

  • „Wenn ich Sport treibe, fühlt sich mein Körper danach straffer an und ich habe gute Laune.“
  • „Wenn ich regelmäßig den Studienstoff wiederhole, fühle ich mich sicherer vor Klausuren und bin nicht so aufgeregt.“
  • „Wenn ich auf Zigaretten verzichte, spare ich Geld und kann mich öfter selbst beschenken.“

Wichtig ist, dass die Affirmation dich persönlich anspricht und nicht von anderen beeinflusst wird. Hier hilft es zu überlegen, warum oder wofür man das wirklich umsetzen möchte?

Fact 2 – Kreative Lösungen

Mit der Affirmation haben wir unser Vorhaben bzw. Ziel festgelegt. Jetzt können wir ganz entspannt recherchieren und (schriftlich) festhalten, wie wir unser Projekt am besten umsetzen können. Hilfreich können folgende Fragen bei der Planung sein:

  • Wer kann mir Tipps geben?
  • Kenne ich jemanden, der das Gleiche vorhat und mit dem ich mich verabreden kann?
  • Was sind meine inneren Stärken und Schwächen? Wie kann ich die Stärken einsetzen?
  • Wie viel Zeit habe ich? Wo kann ich mir eventuell Zeit nehmen, ohne dass etwas Wichtiges darunter leidet?
  • Habe ich darauf wirklich Lust oder ist es nur besonders praktisch, günstig, o.Ä.?

Bei der Planung sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Kleinere Veränderungen sind häufig motivierender, weil sie leichter umzusetzen sind. Wenn man beispielsweise weiß, dass das Fitnessstudio im Ort nichts für einen ist, dann reichen eventuell auch regelmäßige Home-Workouts oder man nimmt bei gutem Wetter das Rad anstatt das Auto.

Fact 3 – Einfach machen…

…das klingt einfach, aber anders läuft es nicht. 😉 Wenn euch der innere Schweinehund befällt, versucht auch hier an das Positive zu denken:

  • Die schlechte Laune/Müdigkeit kann bei der Tätigkeit verfliegen.
  • Die Aufgabe ist vielleicht doch gar nicht so schwer zu lösen wie gedacht.
  • Wenn ich es nicht probiere, weiß ich nicht wie es ist.
  • Danach bin ich stolz auf mich selbst.
  • Das Ergebnis wird mich glücklich stimmen.

Es hilft ebenfalls sich einen festen Plan zu machen. Viele Studierende erstellen für sich beispielsweise einen Lernplan, der auch aktive Pausen und Belohnungen beinhaltet. Wichtig ist, sich nicht fertig zu machen, wenn man etwas nicht (schnell) schafft oder verschieben muss. Sich selbst zu stressen ist kontraproduktiv und schwächt die Motivation. Wir sind schließlich keine Maschinen.

Fact 4 – Motiviert dran bleiben

Du hast dich jetzt im besten Fall ein paar Wochen an deinen Plan bzw. Vorsatz gehalten, aber allmählich schwindet die Motivation und du suchst innerlich schon nach Ausreden, die Dinge nicht zu tun? Höchste Zeit ein „Update“ zu machen. Dabei können folgende Fragestellungen helfen:

  • Welche Hindernisse haben sich ergeben? Wie kann ich diese aus dem Weg räumen?
  • Was habe ich schon erreicht? Welche positiven Erlebnisse und Gefühle habe ich bei oder nach der Tätigkeit? Am besten die (kleinen) Erfolge aufschreiben.
  • Wer ist mein Vorbild? Finde heraus wie er/sie es geschafft hat.
  • Kann ich mein Ziel/Vorhaben visualisieren? Hänge dir z.B. Bilder, Fotos oder ein Moodboard auf.
  • Wie kann ich mich für Erfolge belohnen?

Fact 5 – Die Macht der Gewohnheit

Generell gilt, dass Gewohnheiten, ob nun gut oder schlecht, uns helfen im Alltag zurechtzukommen. Routinen nehmen uns zum Beispiel bis 50 Prozent der täglichen Entscheidungen ab und sind fest im Gehirn, teilweise über sehr lange Zeiträume, verankert. Oft sind die Gewohnheiten auch mit Gefühlen verbunden. Hier ein Beispiel mit dem Rauchen: Das Gehirn scannt die Umgebung nach einem bestimmten Reiz ab, zum Beispiel einer speziellen Alltagssituation, man greift zur Zigarette, raucht, und durch den Erfolg der durchgeführten Handlung wird das Belohnungszentrum im Hirn aktiviert.

Oft hilft es sich mit seinen Gewohnheiten, die man ändern möchte, aus psychologischer Sicht zu beschäftigen. Man versteht dadurch, warum man Dinge tut und was sie auslösen. Zusammengefasst lohnt es sich einfach anzufangen und das Verhalten zu ändern, das positive Denken bzw. die veränderte Einstellung folgt dann meist. 🙂

Foto: Colourbox.de/ Sujittra Chieweiamwattana

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