Five facts about…wissenschaftliche Arbeiten

Der Abschluss eines erfolgreichen Studiums hängt immer vom Bestehen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit ab. In unseren Five Facts geben wir euch heute ein paar Tipps zum Thema wissenschaftliche Arbeiten, berichten wie ihr am besten vorgehen solltet und welche Fehler es zu vermeiden gilt. Dazu haben wir unsere Kollegin Laura befragt, die ihr Masterstudium in BWL bereits erfolgreich abgeschlossen hat und somit unsere Fachfrau ist.

Fact 1 – Themenfindung

Wissenschaftliche Arbeiten werden durch ein Oberthema bestimmt, welches sich in der Regel aus den Studienschwerpunkten ergibt. Absolut wichtig und elementar hierbei ist, dass das Thema dich begeistert und dass du dir eine Frage stellst, die dich wirklich interessiert. Frage dich selbst, was du herausfinden und „erforschen“ möchtest. Daraus entsteht dann auch eine konkrete Fragestellung, welche deine Arbeit bestimmt. Die Begeisterung für das Thema ist auch immer ein guter Motivationskick bei Schreibblockaden. Das Thema wird dann mit deinem Betreuer (Professor/in) abgestimmt. Alternativ kannst du das Thema auch gemeinsam mit deinem Betreuer entwickeln.

 

Fact 2 – Materialbeschaffung

„Wonach genau suche ich?“ ist die Frage, über die du dir von Anfang an im Klaren sein solltest. Dann ist der einfachste Weg, sich vorab online zu informieren, wo genau die benötigte Literatur zu finden ist und dann geht’s los in die Bibliothek. Falls du nichts findest, was deine Forschungsfrage betrifft, könntest du interdisziplinär vorgehen. Denn du wirst überrascht sein, wie themenübergreifend manche Gebiete sind. Allerdings ist hier eine besonders kritische Sicht und Vorgehensweise und auch immer eine Rücksprache mit deinem Betreuer angebracht. Neben Literatur aus Vorlesungen oder wissenschaftliche Texten aus verschiedenen Onlineportalen sind eigene Umfragen oder Experteninterviews immer ein guter Baustein deiner Arbeit. Hier findest du einige Tools im Vergleich.

 

Fact 3 – Von der Rohfassung bis zum Feinschliff

Im Prinzip ist es egal, ob ihr mit dem Schlussteil oder in der Mitte eurer Arbeit anfangt. Denn alles was ihr schon an Gedanken und Ideen im Kopf habt, solltet ihr auf jeden Fall in einer groben Fassung aufs Papier bringen. Wichtig ist, dass eure Grobgliederung feststeht und ihr das „Go“ von eurem Betreuer habt. Hier ist darauf zu achten, dass ihr die Formalitäten einer Gliederung genau befolgt, wie z.B. wer 1.1 sagt, muss auch mindestens einen Unterpunkt 1.2 haben. Infos und Hilfen zur Gliederung findet ihr auch im internen Bereich der PFH. Sobald eure Rohfassung zu einem Fließtext geworden ist, ist es hilfreich die Arbeit Korrektur lesen zu lassen. So hat sich unsere Kollegin Laura z.B. drei Leute aus ihrem privaten Umfeld ausgesucht, die ein Auge auf verschiedene Aspekte der Arbeit gelegt haben. Eine Person für Rechtschreibung (Mutter), eine für Satzbau und Sinn/Zusammenhang (Deutschlehrerin), und eine dritte Person für die Verständlichkeit für Außenstehende (Freundin).

 

Fact 4 – Fehler, die zu vermeiden sind

Hier geben wir euch einfach mal ein paar Stichpunkte mit auf den Weg. 🙂 

  • Immer mit der aktuellsten Fassung der Literatur arbeiten 
  • Unbedingt eine korrekte Zitierweise verwenden
  • Umgangssprache vermeiden
  • Roten Faden immer im Auge behalten
  • Keine „Du-/Ich-Form“ verwenden
  • Stark auf Fachvokabular achten
  • Unterschiedliches Vokabular verwenden
  • Sorgfalt beim Literaturverzeichnis
  • Formalitäten beachten
  • Eidesstattliche Versicherung am Ende unterschreiben
  • Um Plagiatsfälle zu vermeiden, am Ende einen Online-Plagiatsfinder über die Arbeit laufen lassen
  • Präsentation der Arbeit anschaulich und übersichtlich aufbauen
  • Beim Kolloquium mehr Wert auf eigenen Anteil, anstatt der Theorie legen

 

Fact 5 – Schreibblockaden überwinden

Hilfreich ist, sich für wissenschaftliche Arbeiten von Anfang an einen groben Zeitplan zu machen und versuchen diesen einzuhalten. Im Prinzip muss jeder seinen eigenen Weg aus einer Schreibblockade finden. Trotzdem gibt es sicher einige Dinge, die fast jedem helfen könnten:

  • Hobbys nicht vernachlässigen, Ablenkung hilft manchmal Wunder 
  • Das Gehirn braucht in dieser Phase viel Energie, also gönnt euch Cappuccino, Nüsse oder Schoki etc.
  • Einfach mal im Stehen schreiben, denn laut GEO soll das den Geist anregen, da wir uns unbewusst auf unser Gleichgewicht konzentrieren.
  • Kleine Bewegungspausen, am besten draußen, einplanen

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