Prakti-Interview: „hiral GmbH“

Name und Alter: Kim Feistner (19)

Semester und Studiengang: Wirtschaftspsychologie, 3. Semester

Praktikums-Unternehmen: hiral GmbH (Personalberatung im Bereich eRecruiting, Start-up)

Abteilung: Recruiting

Aufgabe(n): Die Projekte, um die ich mich in meinem Praktikum bei der Personalberatung gekümmert habe, sind Aufträge von Firmen, vakante Positionen in ihren Betrieben zu besetzen. Unseren Kunden waren meist mittelständische Unternehmen und die Positionen waren sehr unterschiedlich. Hier ging es zum Beispiel um Stellen als Berater für eine Consulting-Gesellschaft, die sich auf Banken und Versicherungen spezialisiert hat, oder um eine einfache Vertriebler-Stelle. Außerdem habe ich noch um Vakanzen für Projektmanager oder Servicetechniker gekümmert, da war aus jeder Hierarchieebene etwas dabei.
 Generell habe ich die potenziellen Kandidaten für die Positionen über Online-Portale wie XING gefunden, sie dort kontaktiert und habe, bei Interesse, dann mit ihnen telefoniert, um sie weiter über die Position zu informieren. Anschließend habe ich die Kandidaten natürlich weiterhin begleitet, wenn ich sie an unsere Mandaten, also die Unternehmen, weitergeleitet habe. Ich habe sie, so gut wie möglich, vor den Vorstellungsgesprächen gebrieft und vorbereitet. Zwischendurch habe ich als als Schnittstelle zwischen Kandidaten und Mandanten fungiert, wenn es Fragen zu klären galt oder Informationen übermittelt werden mussten.

 

1. Wie hat dir dein Praktikum insgesamt gefallen? Gab es ein Highlight für dich?

Mein Praktikum hat mir für den Anfang sehr gut gefallen. Ich habe einen wirklich guten Einblick in den Arbeitsmarkt bekommen und hatte großen Spaß daran, mich tief in die Projekte reinzudenken. Toll war, dass ich sehr viel Verantwortung übernehmen konnte und mir viel zugetraut wurde. Ich durfte eben nicht nur zugucken, sondern konnte auch selbst handeln. Mein persönliches Highlight war, dass ich ein großes Lob von der Personalchefin eines Mandanten für meine professionelle Arbeit und die sehr guten Profile, die ich ihr geliefert habe, bekommen habe! 🙂 Und jeden Tag war natürlich mein Team das absolute Highlight — die Zusammenarbeit war einfach super locker und immer witzig.

 

2. Wie bist du an das Praktikum herangekommen?

Ich habe im Internet recherchiert, da es schon schwierig war, nach dem zweiten Semester ein hoch anspruchsvolles Praktikum bei einem Global-Player zu bekommen und so bin ich über ein Online-Portal auf die Anzeige aufmerksam geworden und hab es einfach mal versucht.

 

3. Wie hast du dein Studienwissen bei der Arbeit eingesetzt?

Viel gebracht hat mir auf jeden Fall das Fach Vertrieb, weil wir dort viel über den Aufbau eines Teams gelernt haben. Dieses Wissen konnte ich gut anwenden, da wir viele Vertriebsstellen zu besetzen hatten. Außerdem konnte ich einige Sachen aus der Sozialpsychologie anwenden, vor allem wenn es um die Kommunikation, die Wahrnehmung von anderen und die Nähe zum Kandidaten ging.

 

4. Hat dich das Praktikum weitergebracht, bezüglich der Studieninhalte und bei der Berufsorientierung?

Wie schon erwähnt, habe ich für die Zukunft sehr viel mitnehmen können, da ich tiefe Einblicke in die Strukturen von Unternehmen und in den Arbeitsmarkt bekommen habe. Generell war es gut, mal zu sehen, inwiefern sich der Arbeitsalltag von dem im Studium unterscheidet. Außerdem hatte ich viel Spaß an der Arbeit. Die Kommunikation mit anderen Menschen hat mir gefallen, weshalb ich mir gut vorstellen kann, in Zukunft auch im Bereich Human Resources tätig zu werden — vielleicht ja auch im Bereich der Personalberatung. 🙂

 

5. Wie sieht dein Traumjob nach deinem Abschluss aus?

Zuerst einmal möchte ich natürlich noch einen anderen Bereich der Wirtschaftspsychologie kennenlernen, bevor ich mich festlege. Trotzdem kann ich sagen, dass mir ein Job im Bereich Human Resources schon sehr gut gefallen könnte. Und irgendwann eine Führungsposition innezuhaben, wäre schon ganz schön. 😀

 

6. Hast du noch einen Tipp zum Thema Praktikum?

Nehmt euch nicht vor, sofort in ein großes Unternehmen zu kommen — klar, ist das schön und aufregend, aber auch die Erfahrungen in einem Start-up können euch beruflich, aber auch persönlich, ein ganzes Stück weiterbringen. Dort ist es viel wahrscheinlicher, dass ihr mehr Verantwortung übernehmen könnt. Also seid nicht verschlossen, sondern offen für alles und seht eure Praktika als Chance!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Impressum und Datenschutzerklärung

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: