Prakti-Interview „Sanitätshaus Korn“

Name und Alter: Hannah Sauerwald, 20
Semerster und Studiengang: Orthobionik, 4. Semester
Praktikumsunternehmen: Sanitätshaus Korn in Frankenberg
Aufgaben im Praktikum: Begleitung von Patientengesprächen, Gipsmaßnahmen, Anproben und Hilfsmittelabgaben, Arbeitsschritte begleiten und selbst durchführen

1. Wie hat dir dein Praktikum insgesamt gefallen?

Mein Praktikum hat mir sehr gut gefallen. Ich bekam einen umfassenden Einblick in das Tagesgeschäft eines Sanitätshauses. Ich wurde super aufgenommen und war sofort unter den Mitarbeitern integriert. Sie haben mir viel zugetraut und mir verschiedene Arbeiten gegeben, die ich eigenständig erledigen durfte. Alle waren sehr hilfsbereit und haben mir Tipps gegeben. Der Kontakt mit den Patienten hat mir ebenfalls gut gefallen. Als ich mit der Meisterin in den Außendienst gefahren bin, besuchten wir verschiedene Kinderheime oder auch Kinder zu Hause, die unter großen Beeinträchtigungen litten. Besonders positiv war, dass ich viel ausprobieren und üben durfte. Das hat mir sehr weiter geholfen.

2. Wie bist du an das Praktikum herangekommen?

Im Mai fand im ZHT die Praxisbörse statt. Dort war unter vielen anderen Firmen auch Sanitätshaus Aktuell vertreten, welche Mitglieder und Partner in ganz Deutschland hat. Dadurch bekam ich den Kontakt zu dem Sanitätshaus Korn Frankenberg, die Zusage auf meine Bewerbung kam dann sehr schnell.

3. Wie hast du dein Studienwissen bei der Arbeit eingesetzt?

Besonders in der Werkstatt konnte ich mein Wissen sehr gut einsetzen. Bei einer neuen Aufgabe hat mir ein Kollege zuerst deren Vorgehen erklärt und wir haben es dann zusammen umgesetzt. Danach durfte ich die Arbeit eigenständig durchführen. Das hat mir auf jeden Fall geholfen, da einem bei vielen Dingen oft die Routine fehlt. Ich konnte auch andere Vorgehensweisen vorschlagen, diese ausprobieren oder diskutieren.

4. Hat dich das Praktikum weitergebracht, bezüglich der Studieninhalte und bei der Berufsorientierung?

Auf jeden Fall. Da ich viel selbstständig arbeiten durfte, konnte ich einige Erfahrungen sammeln, die gelernten Inhalte vertiefen und neue Dinge erfahren. Den Vergleich meiner bereits erlernten Inhalte mit dem Vorgehen der Gesellen und Meister fand ich sehr spannend und dadurch konnte ich einiges mitnehmen.

Bei der beruflichen Orientierung war das Praktikum auch sehr hilfreich. Dadurch habe ich wieder gemerkt, wie viel Spaß mir die Herstellung der Prothesen und Orthesen macht und noch mehr der Umgang mit den Patienten.

5. Wie sieht dein Traumjob nach deinem Abschluss aus?

Fürs Erste würde ich gerne meinen Meister machen und ins Handwerk gehen, um dort Berufserfahrung zu sammeln. Wie sich meine Laufbahn dann weiterentwickelt, wird sich zeigen. 🙂

Foto: Colourbox.de/ #253694

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Impressum und Datenschutzerklärung

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: