Prakti-Interview „Sanitätshaus Wittlich GmbH“

Name und Alter: Niklas Hörbelt, 20
Studiengang: Orthobionik B.Sc. , 5. Semester
Praktikums-Unternehmen: Sanitätshaus Wittlich GmbH
Abteilung: Werkstatt
Aufgabe(n) im Praktikum: Fertigung von Prothesen und Orthesen sowie Anpassung dieser an den Patienten

1. Wie hat dir dein Praktikum insgesamt gefallen?

Das Praktikum hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Während der ersten Tage im Sanitätshaus Wittlich wurden meine Fähigkeiten an simpleren Aufgaben „getestet“. Als ich dann mit den Aufgaben und Kollegen/innen vertrauter war, wurden mir auch eigene Aufträge für die Fertigung gegeben. Die dann eigenständig hergestellten Prothesen und Orthesen habe ich zusammen mit dem zuständigen Meister beim Kunden angepasst und abgegeben. Es war ein sehr gutes Gefühl, Verantwortung zu übernehmen und das aus der Hochschule mitgegebene Wissen anzuwenden und weiter ausbauen zu können.

2. Wie bist du an das Praktikum herangekommen?

Durch das Studium kenne ich den Sohn des Chefs. Er hat mir den Kontakt des Werkstattleiters gegeben, welcher für die Auswahl von Praktikanten zuständig ist. An ihn konnte ich direkt meine Bewerbung schicken.

3. Wie hast du dein Studienwissen bei der Arbeit eingesetzt?

Einerseits konnte ich in der Fertigung mein Wissen aus der Werkstattlehre des Studiums einsetzen. Aber auch zum Beispiel bei Besuchen in Rehazentren zur Aufnahme neuer Patienten oder zur Abgabe von Hilfsmitteln konnte ich mich gut einbringen und Aufgaben übernehmen.

4. Hat dich das Praktikum weitergebracht, bezüglich der Studieninhalte und bei der Berufsorientierung?

Bezüglich der Studieninhalte hat mich das Praktikum definitiv weitergebracht. Ich habe sehr viele nützliche Kniffe und Tricks für die Werkstattlehre erlernt und konnte einige sich wiederholende Prozesse üben.

5. Wie sieht dein Traumjob nach deinem Abschluss aus?

Ich würde gerne Theorie und Praxis kombinieren, da mir beides Spaß macht – also zum einen die biomechanische Funktion der anatomischen Strukturen zu hinterfragen und zu verstehen und zum anderen das eigenhändige Erschaffen von Hilfsmitteln.

6. Hast du noch einen Tipp zum Thema Praktikum?

Ich kann nur empfehlen, schon vor den Pflichtpraktika (nach dem 6. Semester) ein oder mehrere freiwillige Praktika zu absolvieren, da man viel lernt, was die Lehre hilfreich ergänzt. Jeder Orthopädietechniker hat seine eigene Vorgehensweise und kennt andere hilfreiche Tricks. Man kann von dieser Erfahrung als Studierender nur profitieren. Außerdem kann man sich ein gutes Netzwerk schaffen, was für die Pflichtpraktika und die spätere Berufswahl definitiv hilfreich ist.

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