Praktikum in China – Zhejiang Loong Airlines Co. Ltd.

Ihr Praktikum in China bei der chinesischen Fluggesellschaft Loong Air in Hangzhou gab Alexa Homann nicht nur die Chance, einen tiefen Einblick in den Arbeitsalltag bei einer Airline zu erhalten, sondern auch Kultur und Menschen eines faszinierenden Landes kennenzulernen.

China, das Reich der Mitte, ist nicht für sein rasantes Wirtschaftswachstum bekannt, sondern weist aus westlicher Perspektive auch große kulturelle Unterschiede auf. Bereits die Ankunft am International Airport Hangzhou konfrontierte Alexa mit einer „vollen Ladung Fernost“. Ist man groß, blond und blauäugig, so avanciert man schnell zum Gesprächsthema und zu einem beliebten Fotomotiv. Nur fünf Minuten vom Flughafen entfernt befanden sich sowohl das Headquarter von Loong Air als auch Alexas Zuhause für die nächsten zwei Monate, das der Praktikumsgeber bereitgestellt hatte.

Während des Praktikums konnte die Management-Studentin in verschiedenen Abteilungen mitarbeiten. Besonders gut gefiel ihr, mit der Strategie- und der Personalabteilung die unternehmerische Seite der Airline kennenzulernen. Durch die Zeit beim Ground-Service erfuhr sie aber auch viel über die technischen Aspekte der Fliegerei. Als größte Herausforderung empfand sie die Sprachbarriere. Englisch war weder im Alltag noch im Beruf für alle Chinesen selbstverständlich. „Oft war die Kommunikation mit Taxifahren, Kellnern oder Kollegen nur über eine Translator-App oder Zeichensprache möglich. Doch zumindest die Verständigung mit den Vorgesetzten funktionierte sehr gut. Und alle Mitarbeiter bemühten sich, mir zu helfen“, blickt sie zurück.

Unternehmensstrategie und Bürogymnastik auf Chinesisch

Kulturunterschiede spiegelten sich auch im Büro wider. „An den ersten Tag kann ich mich noch genau erinnern: Um 10:29 Uhr setzte leise Musik aus zwei kleine Boxen ein und um Punkt 11:30 Uhr startete dann das gesamte Unternehmen mit einem Mix aus Tanz- und Gymnastikübungen. Nach dem Mittagessen um 12:30 Uhr wurde das Licht ausgeschaltet und eine halbe Stunde geschlafen oder geruht. Um sich für die letzten Stunden dann noch einmal zu motivieren, haben wir um 16:00 Uhr wieder zusammen getanzt“, berichtet Alexa. Es dauerte ein wenig, sich auf die täglichen Tanzeinheiten und Ruhepausen einzulassen, doch am Ende des Praktikums wusste sie beides zu schätzen.

Es ist sehr schwierig, alle Erlebnisse und Erfahrungen in wenigen Sätzen wiederzugeben, findet Alexa. Daher sollte jeder, der die dazu Möglichkeit hat, eigene Erfahrungen im Ausland sammeln. „Ich wurde ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert, sowohl bei meinem Praktikum in China, als auch bei alltäglichen Situationen. Gleichzeitig hat es sehr viel Spaß gemacht. Deshalb würde ich jedem empfehlen, für ein Praktikum oder ein Semester ins Ausland zu gehen“, resümiert die PFH-Studentin.

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