Praktikum in Spanien – Subsole Fruits

3.000 Sonnenstunden im Jahr machen Spanien zur Plantage Europas. Um sich vom dort vorhandenen Know-how zu Obstanbau und -vermarktung etwas abzuschauen, absolvierte Philipp Lührs vom 11. Februar bis zum 30. März 2019 ein Praktikum bei Subsole Fruits in L´Alcudia de Crespins unweit von Valencia.

Sein Vater betreibt in mittlerweile vierter Generation einen Fruchtgroßhandel in Dollern, einer Gemeinde im Landkreis Stade. Regionale Erzeugnisse gehören dort ebenso zum Sortiment wie Produkte aus Europa und der ganzen Welt, „von Ananas bis Zwiebel sozusagen“, erläutert Lührs. Er selbst ist nach seinem Management-Studium an der PFH dort bereits als Verkäufer eingestiegen.

Fruchtige Einsichten unter Spaniens Sonne

Praktikumsgeber Subsole Fruits hat sich darauf spezialisiert, Zitrusfrüchte, Khaki, Aprikosen und Pfirsiche anzubauen und zu vertreiben und verfügt über jahrelange Erfahrung in der Produktion, der Verpackung der empfindlichen Ware und der Vermarktung an Endkunden – Expertise, von der Lührs ausgezeichnet profitieren konnte. „Meine Motivation für das Praktikum war es vor allem, neue Lieferanten zu gewinnen und dadurch das Angebotsspektrum unseres eigenen Fruchthandels auf Zitrusfrüchte auszubauen“, erklärt er.

Während der Wochen im spanischen Unternehmen konnte Lührs in allen Bereichen mitarbeiten. So übernahm er Aufgaben in der Produktion wie pflanzen, pflegen der Felder, ernten, verpacken der Früchte und entsprechend der Kundenaufträge kommissionieren. Auch im Vertrieb war er tätig und warb neue potentielle Käufer beziehungsweise Kunden in Deutschland an. „Subsole Fruits ist ein familiärer Betrieb, in dem ich von Anfang an sehr freundlich aufgenommen und in alle Tätigkeiten eingebunden wurde“, erinnert er sich gerne. „Außerdem hat mich sehr beeindruckt, wie sehr sich das Unternehmen auf nachhaltige Pflege und höchste Qualität seiner Produkte fokussiert, was das Wohl der Natur einschließt.“

Natürlich hat Spanien auch für private Aktivitäten einiges zu bieten. Besonders die Städte hatten es Lührs angetan. „Valencia hat mir ausgesprochen gut gefallen, vor allem das dortige traditionelle Frühlingsfest Las Fallas im März fand ich toll.“ Die Hauptattraktion dabei sind teils haushohe Skulpturen aus Pappmaché und anderen brennbaren Materialien, die Fallas heißen und dem Fest seinen Namen gegeben haben. Am letzten Tag werden sie feierlich angezündet und von Feuerwerk begleitet auf den Straßen und Plätzen abgebrannt. Beeindruckt hat Lührs auch der Merca Madrid, ein Großmarkt in der spanischen Hauptstadt, der zu den größten der Welt zählt. „Hier konnte ich direkte Vergleiche zum Hamburger Großmarkt ziehen.“

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