Praxisintegriertes Studium an der PFH – Interview mit Alexander

Name und Alter: Alexander Saalbach, 21 Jahre
Semester und Studiengang: 4. Semester General Management
Unternehmen: Sparkasse Göttingen
Abteilung: Vertriebsmanagement

1. Kannst du kurz skizzieren, wie du zu dem praxisintegrierten Studium an der PFH gekommen bist? 

Ich mache ein duales Studium bei der Sparkasse Göttingen. Da die PFH und die Sparkasse hier kooperieren, bin ich also über die Sparkasse an das Studium an der PFH gekommen.

 

2. Wie läuft dein praxisintegriertes Studium ab?
Das Studium beinhaltet jeweils Vorlesungen innerhalb des Semesters und verschiedene Praxisveranstaltungen, die zusätzlich zu den Vorlesungen Wissen vermitteln. Solche Veranstaltungen sind Praktikervorträge, Seminare oder auch Themenwochen. In den Semesterferien steht dann die Praktikumsphase an, welche bei mir immer bei der Sparkasse Göttingen stattfindet, jedoch in unterschiedlichen Abteilungen. Somit kann ich viele verschiedene Bereiche kennenlernen und mir ein Bild von den einzelnen Arbeitsplätzen machen.

 

3. Was ist der Vorteil an einem praxisintegriertem Studium? Gibt es auch einen Nachteil?
Der Vorteil ist ganz klar, dass man auch während des Studiums schon Berufserfahrung sammeln kann. Gerade wo man heute als 21-jähriger schon gefühlte 5 Jahre Praxiserfahrung haben soll (überspitzt gesagt). Man hat auch die Chance die Theorie mit der Praxis zu vergleichen und zu verknüpfen. Außerdem hat man nach dem Studium schon Ansprechpartner in den Unternehmen, wenn man einen Job sucht.

Auf der anderen Seite ist man natürlich auch mehr gefordert. Während andere in den Urlaub fliegen, ist man selber im Unternehmen unterwegs. Das ist natürlich nichts schlimmes, da man ja bekanntlich nicht alles haben kann. Und ich denke, dass hier die Vorteile klar überwiegen.

 

4. Inwiefern ist dein Arbeitgeber in die Inhalte deiner Ausbildung involviert?
Ich mache nebenbei noch meine Ausbildung zum Bankkaufmann und muss hier natürlich bankspezifisches Wissen erlangen. Das bekomme ich über die Praxiseinsätze, Literatur und betrieblichen Unterricht. Themen für Hausarbeiten oder ähnliches bekomme ich auch von der Sparkasse und kann diese dann mit den Professoren absprechen. Somit verliere ich nie meinen Bankschwerpunkt und das finde ich auch gut so.

 

5. Das praxisintegrierte Studium klingt nach viel Arbeit, wie sieht denn dein Alltag aus?
Innerhalb des Semesters bin ich ein Student wie jeder andere auch. Ich würde nicht sagen, dass somit die Theorie härter ist als anderswo. Wie bereits erwähnt fängt der Stress erst an, wenn das Semester vorbei ist. Bald steht die Bachelorarbeit und die Abschlussprüfung der IHK an und darauf muss ich mich natürlich vorbereiten. Das braucht Zeit und die muss ich natürlich nach der Arbeit noch aufbringen, denn während der Vorlesungen will ich mich nur auf meine Studiumsinhalte konzentrieren.

 

6. Unterstützt dich dein Unternehmen finanziell bei dem Studium?
Die Sparkasse übernimmt die Kosten für mein Studium und zahlt mir das reguläre Ausbildungsgehalt.

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