Studentisches Engagement bei Enactus

Alexa Homann studiert an der PFH General Management im Bachelor. Neben ihrem Studium engagiert sie sich seit 2018 im Göttinger Team von Enactus, der größten Entrepreneurship-Initiative der Welt. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, soziale und ökologische Probleme mit unternehmerischem Ansatz zu lösen. Im Interview berichtet sie von ihrem Projekt und ihren Erfahrungen bei der studentischen Non-Profit-Initiative.

1. Wie engagierst du dich bei Enactus?

Ich bin ein Projektmitglied von Zatar. Zatar ist ein Projekt, mit dem der intellektuelle Austausch gefördert und Stereotype abgebaut werden sollen. Dazu sammelt Zatar Rezepte und Berichte von Geflüchteten und kombiniert daraus ein kulinarisches Magazin. Das Ziel ist ein Medium zu schaffen, das Flüchtlingen eine Stimme gibt und ihnen dabei hilft Geschichte und kulturelles Wissen auszutauschen. Dafür nutzen wir ein gemeinsames Interesse – die Liebe zum Essen – um eine Brücke zwischen den Kulturen zu bauen.

2. Gibt es regelmäßige Treffen? Wie sieht so ein Treffen aus?

Als Projektteam trifft man sich einmal pro Woche. Bei diesen Treffen bespricht man projektbezogene Aufgaben. Bei Zatar geht es z. B. darum, Locations zu finden um Kochevents zu veranstalten, Kontakt mit anderen Organisationen aufzunehmen, die sich ebenfalls für Geflüchtete engagieren oder um das Design des Kochmagazins zu besprechen. Da sich jedes Projekt in unterschiedlichen Phasen befindet und diese Phasen auch wieder verlassen, kommen in jedem Projekt (aber auch innerhalb eines Projektes) immer wieder neue Aufgaben zustande. Außerdem haben wir bei Enactus einmal im Monat ein Treffen mit allen Mitgliedern. Hier geht es vor allem darum, dass sich die Projekt-Teams untereinander austauschen, was im letzten Monat passiert ist. Abgeschlossen werden diese Abende meistens mit einem kalten Getränk im Thanners. 🙂

 3. Welche Vorteile ergeben sich, aus deiner Sicht, durch das Engagement bei Enactus?

Enactus bietet einem die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln sowohl auf menschlicher als auch auf akademischer Ebene. Auf der einen Seite lernt man in den Projekten interessante Menschen kennen und beschäftigt sich mit Problemen, die die Welt bewegen, sei es die Dürre in Afrika, der enorme Plastikverbrauch oder die Integration von Flüchtlingen. Auf der anderen Seite lernt man, da man ein Start-up aufbaut, viel für sein Studium. Man präsentiert sein Projekt vor großen Gruppen und Unternehmen, kümmert sich um den Aufbau eines Vertriebsnetzwerkes, lernt den Umgang mit Finanzen und setzt sich auseinander mit den Gesetzen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung.

4. Was ist dein Lieblings-Projekt und was war das bisher schönste Erlebnis? 

Da ich seit meinem 2. Semester an der PFH im Projekt Zatar bin, ist mir dieses Projekt über die Zeit natürlich besonders ans Herz gewachsen. Es ist schwer zu sagen was das bisher schönste Erlebnis war, da durch die Arbeit mit den unterschiedlichsten Menschen und deren einzigartigen Geschichten, jedes Erlebnis sehr lehrreich und besonders war. Müsste ich mich jedoch für eins entscheiden, würde ich die gemeinsame Ramadan-Feier als unvergessliches Erlebnis beschreiben.

Das Team von Enactus in Göttingen sucht laufend neue Mitglieder/innen. Alexa und ihre Teamkollegen/innen freuen sich hier über eure Nachrichten.

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