Wirtschaftsinformatik – Interview mit der dualen Studentin Ann-Kathrin

Unser Kooperationsunternehmen Ottobock bietet jedes Jahr für das duale Studium Wirtschaftsinformatik Plätze an. Den theoretischen Teil absolvierst du bei uns am PFH Campus in Göttingen. Als Wirtschaftsinformatiker arbeitest du bei Ottobock in der Global IT und im Business-Process-Management. Zu deinen Aufgaben gehören neben der Beratung von Fachabteilungen auch die Analyse und die Verbesserung von Abläufen im Unternehmen sowie Planung, Entwicklung, Aufbau und die Inbetriebnahme von IT-Systemen.

Damit du noch etwas mehr über die Arbeit bei Ottobock und das Themengebiet Wirtschaftsinformatik erfährst, haben wir Ann-Kathrin Probst interviewt. Sie beginnt im April ihr zweites Semester.

1. Warum hast du dich für das duale Studium Wirtschaftsinformatik bei Ottobock entschieden?

Die Entscheidung fiel mir wirklich nicht schwer. Ottobock ist ein Unternehmen, das definitiv für die Verbesserung von Lebensqualität steht. Wir helfen Menschen mobil und unabhängig zu sein. Es ist für mich sehr motivierend, anderen Menschen zu helfen. Ich habe mich für das Studium der Wirtschaftsinformatik entschieden, weil ich mich für die Zusammenhänge zwischen IT und Geschäftsprozessen in Zeiten der Digitalisierung interessiere.

2. Wie ist das duale Studium gegliedert?

Bevor die Vorlesungen begonnen haben, war ich zwei Monate im Unternehmen beschäftigt. In dieser Zeit habe ich meine Kommilitonen und Azubis sowie meine Arbeitskollegen und das Unternehmen kennengelernt und einen ersten Einblick in meine Aufgaben bekommen. Anschließend ging es blockweise in das Studium. Es gibt zwei Praxisphasen im Jahr, die ich direkt im Unternehmen absolviere. In dieser Zeit arbeite ich an Projekten, die thematisch auf den Vorlesungen des vergangenen Semesters aufbauen.

3. Was gefällt dir am Studiengang bzw. an der Arbeit besonders gut?

Die Arbeit ist sehr vielfältig, denn in der IT gibt es kaum Grenzen. Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und wird nicht zu stoppen sein.

Im Studium erlernt man in den ersten zwei Semestern alle Basics, die man zum grundlegenden Verständnis gut gebrauchen kann. In den weiteren Semestern vertieft man sein Wissen. Die Professoren vermitteln uns das Know-how von Grund auf.

Bereits meine ersten Projekte in der Praxisphase haben direkt einen Mehrwert für das Unternehmen. Man bearbeitet reale Projekte, die angefragt und gebraucht werden. In meinen ersten zwei Monaten vor dem Studium habe ich das Team aus dem IT-Projektmanagement begleitet und unterstützt.

Da die Praxisphasen auf dem theoretischen Know-how des vorangegangenen Semesters aufbauen, fällt mir die Verinnerlichung der thematischen Inhalte besonders leicht.

4. Welche Interessen und Fähigkeiten sollte man deiner Meinung nach für den Job als Wirtschaftsinformatiker mitbringen?

Eine gewisse Grundaffinität zur IT oder zu Systemen sollte vorhanden sein. Es werden immer wieder neue Technologien entwickelt, für die man sich interessieren sollte. Als Wirtschaftsinformatiker sollte man ebenfalls Interesse an der Betriebswirtschaftslehre haben, da die zu implementierenden Lösungen einen zusätzlichen Wert für das Unternehmen bringen sollen. Generelles Interesse an der Arbeit und auch Motivation sind enorm wichtig. Da unsere Unternehmenssprache Englisch ist, sollten hier gute Grundkenntnisse und eine hohe Lernbereitschaft vorhanden sein.

5. Wie sehen deine beruflichen Ziele für die Zukunft aus?

Ich möchte mich weiterbilden und so möglichst viele neue Erfahrungen während des Studiums sammeln. Mein Ziel ist es, weiterhin gute Noten zu schreiben und die Projekte bei der Arbeit gut umzusetzen. Ein Auslandssemester oder eine Praxisphase im Ausland könnte ich mir auch sehr gut vorstellen! Die Übernahme bei Ottobock wäre aktuell mein nächstes wirklich großes Ziel. 🙂

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