Work & study – Alltag einer Fernstudentin

Seit Oktober 2016 studiert Jennifer Wesemann im Fernstudium Psychologie bei uns. Mit ihrem Bachelor wird sie voraussichtlich Ende nächsten Jahres fertig werden. Wie ihr Arbeits- und Lernalltag bis dahin aussieht und wie sie zu dem Fernstudium gekommen ist, erzählt euch Jennifer in unserem Lückentext Work & study.

Work & study

Ein typischer Fernstudent ist in meinen Augen ein Mensch, der mitten im Leben steht und weiß was er will. Ich habe mich im September 2016, sehr spontan, für ein Fernstudium entschieden, weil ich unbedingt mehr wissen wollte über die menschliche Psyche. Bei der Suche nach einem geeigneten Studiengang hat mir das Internet sehr geholfen und letztendlich hat mich die PFH aufgrund des Probestudiums und der persönlichen und individuellen Betreuung überzeugt. Wenn ich in Prozenten ausdrücken müsste, wie gern ich studiere, würde ich sagen zu 99 %. Wenn man erst mal darüber hinaus ist, dass Statistik schrecklich ist, dann geht’s. 🙂

 

Mein Arbeits- und Studentenalltag

Meine Woche plane ich sehr genau, denn neben meinen zwei Jobs, habe ich auch noch drei kleine Kinder zu versorgen. Ich arbeite als Medizinische Fachangestellte im Klinikum Wahrendorff auf einer allgemeinpsychiatrischen Station mit dem Schwerpunkt „junge Erwachsene“. Ein ganz normaler Arbeitstag beginnt bei mir um 8.00 Uhr und endet um 14 Uhr. Darüber hinaus arbeite ich noch ca. 8,5 Stunden in der Woche, also ca. zwei Dienste, in der Bereitschaftsdienstpraxis im hiesigen Krankenhaus. Das heißt, ich stehe jeden Morgen um 5.30 Uhr auf, frühstücke, versorge meine Kinder und fahre im Anschluss zur Arbeit. Zu meinen Aufgaben im Job zählen die Organisation des Stationsalltages, medizinische und technische Untersuchungen, Medikamentenausgabe, Patientenaufnahmen und das Führen von Krisengesprächen. Insbesondere in den Aufnahme- und Krisengesprächen und im allgemeinen Umgang mit den Patienten hilft mir das Wissen aus dem Studium. Nach der Arbeit hole ich meine Kinder aus dem Kindergarten und der Schule ab und dann ist erst mal Familienzeit angesagt. Nachdem dann alles zu Hause erledigt ist und die Kinder im Bett sind, fange ich an zu lernen.

In der Regel fällt es mir leicht mich zu motivieren, da das Studium mir wirklich Spaß bereitet.  Doch gerade zum Ende des Bachelors hin, muss ich mich doch manchmal etwas zwingen an den Schreibtisch zu gehen. Das Schwierigste am Studium war es für mich, eine geeignete Lernstrategie zu entwickeln und herauszufinden wann ich am besten lernen kann. Das Studium habe ich begonnen, um ein Hobby zu finden, was ich auch von zu Hause aus ausüben kann, da ich auf die Kinder aufpassen muss und mein Mann zu diesem Zeitpunkt nicht immer unter der Woche zu Hause war. Genau das ist das Studium nun auch noch kurz vor Ende für mich. Mir bereitet es unheimlich viel Freunde zu lernen und dieses in meinem Beruf auch direkt anwenden zu können. 🙂

Mein Tipp für all diejenigen, die überlegen ein Fernstudium anzufangen ist, dass sie sich vorab genau überlegen sollten, ob sie auch die nötige Disziplin aufbringen können, um sich selbst immer wieder aufs Neue zu motivieren. Wenn sie dies mit Ja beantworten können, dann steht dem Ganzen nichts mehr im Wege. Auch mit Arbeit und Kindern ist das Fernstudium an der PFH Göttingen gut geeignet. Ich studiere sehr gerne an der PFH und freue mich bereits auf den Master, den werde ich auch dort absolvieren.

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