Work & study – Alltag eines Fernstudentens

Seit 2015 studiert Daniel Stadelmann im Fernstudium Psychologie bei uns. Mit seinem Bachelor wird er voraussichtlich Ende nächsten Jahres fertig werden. Wie sein Arbeits- und Lernalltag bis dahin aussieht und wie er zu dem Fernstudium gekommen ist, erzählt euch Daniel in unserem Lückentext Work & study.

Work & study

Ein typischer Fernstudent ist in meinen Augen dadurch gekennzeichnet, dass er zeitlich flexibel, hoch belastbar, motiviert und selbstdiszipliniert ist.

Ich habe mich im Oktober 2015 für ein Fernstudium entschieden, weil ich damit meinen Wunsch eines Psychologiestudiums neben meinem Beruf verwirklichen kann. Bei der Suche nach einem geeigneten Studiengang hat mir die Internetrecherche sehr geholfen und letztendlich hat mich die PFH aufgrund ihres ansprechenden Internetauftritts, der großen Auswahl an Anwendungsfächern im Bereich der Psychologie, wie beispielsweise im klinischen Bereich, und der gut gelegenen Fernstudienzentren, welche die PFH ein Stück „näher“ bringen, überzeugt. Wenn ich in Prozenten ausdrücken müsste, wie gern ich studiere, würde ich sagen zu 99,5 %.

 

Mein Arbeits- und Studentenalltag

Meine Woche plane ich eher monatlich, denn aufgrund meines Berufes im Schichtdienst lässt sich dies nicht anders realisieren. Ich arbeite als Flugbegleiter bei einer großen deutschen Airline. Einen ganz normalen Arbeitstag gibt es daher nicht.

Ein Frühdienst beispielsweise beginnt bei mir um 5:00 Uhr mit dem Check-in am Flughafen und endet um beispielsweise 15 Uhr, abhängig vom jeweiligen Flugeinsatz. Das heißt, ich stehe dabei um 2:30 Uhr auf, frühstücke und fahre mit dem Auto zur Arbeit. Zu meinen Aufgaben im Job zählen neben der Flugsicherheit an Bord, welche zu den Hauptaufgaben eines Flugbegleiters gehört, auch diverse Servicetätigkeiten sowie der stetige Anspruch für ein angenehmes Wohlbefinden an Bord zu sorgen, damit die Gäste einen tollen Start in den Urlaub haben. Die Inhalte des Studiums helfen mir dabei, die unterschiedlichen Menschen zu verstehen und ihr gezeigtes Verhalten einzuordnen. An Bord trifft man nun einmal auf die verschiedensten Menschen und Kulturen auf engem Raum, was oft eine große Herausforderung darstellt.

Nach der Arbeit widme ich mich dem Lernen bzw. bei Spätdiensten auch davor, um meinem Berufs-Ziel (klinischer Psychologe) ein Stück näher zu kommen. Es fällt mir nicht immer leicht mich nach der Arbeit oder am Wochenende zum Lernen zu motivieren, da gerade im Sommer das tolle Wetter oft verführerischer ist, als sich vor die Bücher zu setzen. Allerdings verlege ich dann meinen „Hörsaal“ einfach nach draußen und kombiniere beides. Motivationsquellen hierfür sind vor allem die Unterstützung von meiner Familie. Außerdem vergegenwärtige ich mir immer wieder meine persönlichen Ziele und setze mir ab und an Belohnungsreize.
Sich eine Lernstrategie zu entwickeln, ist hilfreich um eine Balance zwischen der kostbaren Freizeit und dem Lernen für Klausuren etc. herzustellen und somit effektiver lernen zu können. Um einen guten Ausgleich zum Job und Lernen zu schaffen, gehe ich ins Theater, in die Oper, koche gern oder unternehme Ausflüge mit Freunden ins schöne Umland von München bzw. reise in andere Länder.

Mein Tipp für jeden, der sich überlegt ein Fernstudium zu beginnen ist, nicht lange darüber nachzudenken. Man sollte es einfach ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen machen. Auch ich hatte zuerst meine Bedenken und wurde dann eines Besseren belehrt. Ich empfehle: Einfach das Fernstudium in den Tagesablauf integrieren, auch wenn es „nur“ ein bis zwei Stunden täglich sind. Der tägliche Wissensgewinn und die Erweiterung des Horizontes sind eine tolle Bereicherung und Ansporn genug!

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